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Erektile-Dysfunktion-Test (IIEF-5)

Selbsteinschätzung mit dem International Index of Erectile Function (Kurzform). 5 Fragen zu den letzten 6 Monaten — Score, Schweregrad und Empfehlung in unter 2 Minuten.

Anleitung

Beantworte jede Frage zu den letzten 6 Monaten ehrlich. Für jede Frage gibt es 5 Antwortmöglichkeiten — wähle diejenige, die deine Erfahrung am besten beschreibt.

1. Wie schätzt du dein Vertrauen ein, eine Erektion zu bekommen und aufrechtzuerhalten?

2. Wenn du Erektionen durch sexuelle Stimulation hattest, wie oft waren sie hart genug für die Penetration?

3. Beim Geschlechtsverkehr — wie oft konntest du deine Erektion bis zum Ende halten?

4. Wie schwierig war es während des Geschlechtsverkehrs, die Erektion bis zum Abschluss aufrechtzuerhalten?

5. Wenn du Geschlechtsverkehr versucht hast, wie oft war er befriedigend für dich?

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Schweregrad-Tabelle (Cappelleri & Rosen 2005)

ScoreBedeutung
22 – 25Keine erektile Dysfunktion
17 – 21Leichte ED
12 – 16Leicht bis mittelschwer
8 – 11Mittelschwere ED
5 – 7Schwere ED

So funktioniert's

Der IIEF-5 (auch SHIM — Sexual Health Inventory for Men) ist die international validierte 5-Fragen-Kurzform des International Index of Erectile Function. Entwickelt von Rosen et al. (1999) und 2005 von Cappelleri & Rosen mit Schweregrad-Bändern versehen, wird er weltweit in Klinik und Forschung als Screening-Instrument eingesetzt. Jede der 5 Fragen wird mit 1–5 Punkten bewertet — der Gesamtscore reicht von 5 bis 25. Werte ab 22 sprechen gegen eine ED, Werte unter 8 gelten als schwere Form. Sensitivität: 98 %, Spezifität: 88 % bei einem Cutoff von ≤ 21 für die ED-Diagnose.

Dieser Test ersetzt keine ärztliche Diagnose. ED ist häufig ein früher Indikator für Gefäßerkrankungen, Diabetes oder Hormonmangel — bei auffälligem Score bitte den Hausarzt oder Urologen konsultieren. Niedrige Werte bedeuten nicht, dass du eine Krankheit hast — sie sind ein Anlass, gemeinsam mit dem Arzt nach Ursachen zu suchen.

Häufige Fragen

Was ist der IIEF-5?+
Der IIEF-5 ist die validierte Kurzform des International Index of Erectile Function — ein 5-Fragen-Selbstcheck zur Einschätzung der Erektionsfähigkeit über die letzten 6 Monate. Entwickelt 1999 von Rosen et al., heute weltweiter Standard im Screening.
Wie verlässlich ist das Ergebnis?+
Bei einem Cutoff von ≤ 21 erreicht der IIEF-5 eine Sensitivität von 98 % und eine Spezifität von 88 %. Das heißt: er entdeckt fast alle ED-Fälle und liefert wenige Fehlalarme. Eine ärztliche Untersuchung bleibt aber für die Ursachenabklärung notwendig.
Sind meine Antworten anonym?+
Ja — der Rechner läuft komplett im Browser. Es werden keine Daten an einen Server übermittelt, nichts gespeichert und nichts geteilt. Schließe einfach den Tab und alle Antworten sind weg.
Was sind die häufigsten Ursachen einer ED?+
ED hat meist mehrere Ursachen: vaskulär (Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Atherosklerose, Bluthochdruck), endokrin (Testosteronmangel, Diabetes), neurogen (nach Operationen oder bei Multiple Sklerose), medikamentös (Betablocker, SSRI) und psychogen (Stress, Beziehungsprobleme, Versagensangst).
Was hilft natürlich gegen ED?+
Studienevidenz für: regelmäßige Bewegung (40 % Risikoreduktion), Gewichtsabnahme bei Übergewicht, Mediterrane Ernährung, Rauchstopp, Alkohol begrenzen, ausreichend Schlaf, Stressreduktion. Bei Testosteronmangel kann Substitution helfen, bei vaskulären Ursachen PDE-5-Hemmer.
Wann sollte ich zum Arzt?+
Ab einem Score von 21 oder niedriger — und immer dann, wenn dich die Situation belastet. ED ist auch bei jüngeren Männern häufig ein früher Marker für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, daher lohnt sich die Abklärung unabhängig vom Alter.

Vertiefung

Erektile Dysfunktion testen: IIEF-5-Fragebogen, Ursachen und was hilft

8 min