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Anionenlücken-Rechner

Anionenlücke aus Natrium, Chlorid und Bikarbonat berechnen, mit optionaler Albumin-Korrektur und klinischer Einordnung.

Nur angeben, wenn ein albumin-korrigierter Wert gewünscht wird (normal: 4,0 g/dL).

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Referenzbereiche

Niedrig

Hypoalbuminämie, Bromid, Lithium

< 8 mEq/L
Normal

Kein Hinweis auf AG-Azidose

8 – 12 mEq/L
Leicht erhöht

Klinischen Kontext prüfen

13 – 20 mEq/L
Hoch

High-AG metabolische Azidose (MUDPILES)

> 20 mEq/L

Häufige Fragen

Was ist die Anionenlücke?+
Die Anionenlücke (AG) ist ein berechneter Parameter aus Serum-Elektrolyten: AG = Na⁺ − (Cl⁻ + HCO₃⁻). Sie hilft, die Ursache einer metabolischen Azidose einzugrenzen.
Warum ist die Albumin-Korrektur wichtig?+
Albumin trägt zur negativen Ladung im Serum bei. Bei Hypoalbuminämie ist die AG falsch niedrig. Die Formel AG + 2,5 × (4,0 − Albumin) korrigiert diesen Effekt.
Was sind die häufigsten Ursachen einer hohen Anionenlücke?+
MUDPILES: Methanol, Urämie, Diabetische Ketoazidose (DKA), Propylenglykol, Eisen/Isoniazid, Laktatazidose, Ethylenglykol, Salicylate.
Was bedeutet eine niedrige Anionenlücke?+
Eine AG < 8 mEq/L entsteht oft durch Hypoalbuminämie, Hyperchlorämie, Bromid-Intoxikation oder Lithiumtherapie. Selten ist ein Messfehler möglich.
Ersetzt der Rechner ärztliche Diagnose?+
Nein. Die Anionenlücke ist ein Hilfsmittel zur klinischen Differenzialdiagnostik und muss immer im Kontext von Anamnese, Symptomen und weiteren Laborwerten interpretiert werden.