Osteoporose-Risiko-Rechner
FRAX-inspirierter Score für das 10-Jahres-Risiko einer osteoporotischen Fraktur — basierend auf Alter, Geschlecht, BMI und 8 etablierten klinischen Risikofaktoren.
Klinische Risikofaktoren
Falls eine Knochendichtemessung (DXA) vorliegt, kann der T-Score präziser einstufen.
FRAX-Score Kategorien
| Kategorie | Punkte | 10-Jahres-Risiko (geschätzt) |
|---|---|---|
| Niedrig | 0–3 | < 10 % |
| Moderat | 4–7 | 10–20 % |
| Hoch | ≥ 8 | > 20 % |
So funktioniert's
Der Rechner kombiniert die wichtigsten FRAX-Risikofaktoren der WHO zu einem einfachen Punktescore: Alter (0–7 Punkte), weibliches Geschlecht (+1), niedriger BMI (+1 bis +2), frühere Fraktur (+3), Hüftfraktur eines Elternteils (+2), Rauchen (+1), Langzeit-Glukokortikoide (+2), rheumatoide Arthritis (+1), sekundäre Ursachen (+1) und schwerer Alkoholkonsum (+2). Liegt eine DXA vor, modifiziert der T-Score den Score (+1 bei Osteopenie, +3 bei Osteoporose). Score ≥ 8 entspricht der NOF/DVO-Behandlungsschwelle.
Dieser Rechner liefert eine Risikoeinschätzung — er ersetzt keinen offiziellen FRAX-Befund noch eine DXA-Knochendichtemessung. Behandlungsentscheidungen treffen Ärzt:innen unter Berücksichtigung individueller Faktoren. Bei Verdacht auf Wirbelfraktur (akuter Rückenschmerz, Größenverlust > 4 cm) zeitnah Bildgebung veranlassen.
Häufige Fragen
Was ist Osteoporose?+
Was ist FRAX?+
Ab wann ist eine Therapie nötig?+
Welche Medikamente kommen infrage?+
Wie kann ich vorbeugen?+
Was ist der Unterschied zwischen T-Score und Z-Score?+
Vertiefung
Osteoporose-Risiko berechnen: FRAX 10-Jahres-Frakturrisiko verstehen
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