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Dehydrations-Risiko-Rechner

Bestimme deinen Flüssigkeitsmangel aus täglicher Trinkmenge und klinischen Symptomen — basierend auf EFSA-Referenzwerten und WHO-/CDC-Symptomkriterien.

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Schweregrade der Dehydration

SchweregradDefizit (% Körpergewicht)Typische Zeichen
Kein Risiko< 1 %Keine — normale Flüssigkeitsbilanz
Leicht1–3 %Durst, dunklerer Urin, leichte Müdigkeit
Moderat3–6 %Trockener Mund, Kopfschmerzen, Schwindel, Tachykardie
Schwer> 6 %Verwirrtheit, kein Wasserlassen, Kreislaufschwäche, Bewusstseinsverlust

So funktioniert's

Der Rechner kombiniert zwei Methoden: (1) Flüssigkeitsbilanz — der Tagesbedarf wird mit 35 ml pro kg Körpergewicht berechnet (EFSA-/IOM-Referenz für gesunde Erwachsene). Aus deiner aktuellen Trinkmenge ergibt sich das prozentuale Defizit. (2) Klinischer Symptom-Score — angelehnt an WHO- und CDC-Kriterien werden 8 Zeichen mit unterschiedlicher Gewichtung addiert. Die Schweregrad-Einstufung folgt dem höheren der beiden Werte. Verwirrtheit gilt immer als Notfallzeichen.

Dieser Rechner dient zur Selbsteinschätzung gesunder Erwachsener und ersetzt keine ärztliche Untersuchung. Bei Säuglingen, älteren Menschen, schwerer Diarrhoe, Erbrechen, Hitzschlag, Verwirrtheit oder fehlendem Wasserlassen sofort medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.

Häufige Fragen

Ab wann gilt man als dehydriert?+
Bereits ein Flüssigkeitsverlust von 1–2 % des Körpergewichts (etwa 0,7–1,4 kg bei 70 kg) gilt als leichte Dehydration. Ab 5 % spricht man von moderater, ab 10 % von schwerer Dehydration mit potenzieller Lebensgefahr.
Wie viel sollte ich täglich trinken?+
Die EFSA empfiehlt 2,0 l/Tag für Frauen und 2,5 l/Tag für Männer aus Getränken — etwa 35 ml pro kg Körpergewicht. Bei Hitze, Sport, Fieber oder Schwangerschaft erhöht sich der Bedarf um 0,5–1,0 l.
Welche Symptome zeigen eine schwere Dehydration?+
Verwirrtheit, Schläfrigkeit, kein Wasserlassen über 8 Stunden, eingesunkene Augen, kalter, fleckiger Hautton, schneller schwacher Puls und niedriger Blutdruck. Das ist ein medizinischer Notfall — sofort 112 rufen.
Hilft Kaffee oder Tee bei der Flüssigkeitszufuhr?+
Ja, in moderaten Mengen. Frühere Annahmen, dass Koffein stark dehydrierend wirkt, sind widerlegt. Bis zu 400 mg Koffein pro Tag (ca. 4 Tassen Kaffee) tragen netto positiv zur Flüssigkeitsbilanz bei.
Was ist der schnellste Weg, eine leichte Dehydration auszugleichen?+
Wasser oder eine elektrolythaltige orale Rehydratationslösung (z. B. ORS-200) langsam und in kleinen Schlucken trinken — etwa 500 ml über 30 Minuten. Übertriebenes hastiges Trinken kann zu Hyponatriämie führen.
Sind ältere Menschen besonders gefährdet?+
Ja. Mit zunehmendem Alter sinkt das Durstempfinden, die Nieren konzentrieren den Urin schlechter und Medikamente (Diuretika) verstärken Verluste. Senioren sollten regelmäßig trinken — auch ohne Durstgefühl.

Vertiefung

Dehydration berechnen: Flüssigkeitsmangel-Risiko mit Symptomen erkennen

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